Noch vor 15 Jahren wurde Glucose-Fructose-Sirup als günstiger Ersatz für "ungesunden" Zucker beworben. In den heutigen Zeiten ist es laut über die Verantwortung dieses Produkts für die Epidemie von Fettleibigkeit, Diabetes Typ 2 oder Leberverfettung.

Glucose-Fructose-Sirup ist in den Vereinigten Staaten als Alternative zum teureren Zucker entstanden. Die Hersteller, die nach einem günstigeren Ersatz für Saccharose suchten und die Nachfrage nach Süßigkeiten und Getränken halten wollten, begannen in den 1970er Jahren diesen Sirup zu verwenden ...

Er kann überall, in jedem Lebensmittelprodukt, gefunden werden, z.B.

- Säfte und gesüßte Getränke, Liköre
- Bunte kohlensäurehaltige Getränke
- Joghurt, Desserts und Gelees, Marmeladen
- Süßigkeiten (Kekse, Riegel)
- Eis, Süßigkeiten
- Verarbeitete Getreideprodukte (Müsli, süße Frühstückszerealien)

Zucker, der als das Böse dieser Welt beworben wird, ist ein besseres Produkt als Glucose-Fructose-Sirup. Nicht aufgrund seiner Nährwerte, weil sie fast identisch sind. Es geht jedoch um den Produktionsprozess und die Menge an Fructose.

Der Sirup besteht am häufigsten aus 55% Fructose, 42% Glucose und 3% höheren Sacchariden. Die Verhältnisse in diesem Süßungsmittel können sich abhängig vom Verwendungszweck um mehrere % unterscheiden. Zucker, mit dem wir zu Hause süßen, besteht zu 50% aus Glucose und der identischen Menge Fructose.
Sirup wird derzeit aus Maisstärke hergestellt. Durch chemische Prozesse (Wirkung von Säuren und Enzymen) verwandelt sie sich in eine dicke, ölige Flüssigkeit.
Als eine Flüssigkeit ist sie ein viel besserer Zusatz zu Lebensmittelprodukten, weil sie eine flüssige Form hat (wir vermeiden den zeitaufwändigen Prozess des Schmelzens von Zucker), sich nicht kristallisiert, eine höhere Feuchtigkeit gewährleistet und dadurch die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängert.

Der lange Weg des Produktionsprozesses verursacht, dass der Sirup als hochverarbeitetes Produkt für unsere Gesundheit nicht gleichgültig ist. Hochverarbeitete Fructose erhöht den Spiegel von freien Fettsäuren im Blut. Eine erhöhte Menge beeinträchtigt oder schädigt in einer langfristigen Situation die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Dieser Mechanismus führt durch Insulinresistenz zu Diabetes Typ 2!

Außerdem erhöht Fructose den Spiegel von Ghrelin, welches unseren Appetit bedingt. Viel Ghrelin = großer Appetit.

Fettleibigkeit, Anomalien des Lipidogramms, Bluthochdruck und Insulinresistenz, die zu Diabetes Typ 2 führen, sind die häufigsten Folgen des Verzehrs hochverarbeiteter Nahrung.

Wir sollten ein paar Minuten am Tag widmen, um das Etikett der im Laden gekauften Produkte zu betrachten und diese auswählen, bei denen kein Glucose-Fructose-Sirup (HFCS) dominiert.

Als Alternative verwenden wir z.B. Erythrit.