Der Bockshornklee hat so manche Namen. Wir können auf verschiedene Bezeichnungen dieses unscheinbaren Krauts treffen, einschließlich u.a. Ziegenhorn, feine Grete, Kuhhornklee, schöne Magareth oder Trigonella foenum-graecum. Bockshornklee stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Seine erste Anwendung fand es in der altägyptischen Kultur im 16. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung als Substanz zur Mumifizierung. Vermerke zu seiner Verwendung können wir auch in griechischen und arabischen Traditionen finden, wo es häufig zur Bekämpfung von physischen und psychischen Störungen ausgenutzt wurde.

Der hohe Gehalt an chemischen Wirkstoffen und die wertvollen Eigenschaften der Pflanze ermöglichen es, sie als Nahrungsergänzungsmittel auszunutzen, das die Behandlung und die Steigerung der Immunität des Organismus fördert.

Dies ist ein beliebter Zusatz zu Gerichten in bekannten Gewürzmischungen auf der ganzen Welt: "Curry", äthiopisches "Berbere", bengalisches "Panch Phoron", tamilisches "Sambaar Podi", iranisches "Ghorme Sabzi", georgisches "Khmeli-Suneli". Das Kraut wird in Nordafrika auch als Kaffeeersatz, zum Marinieren und sogar in Parfums und Haarspülungen ausgenutzt.

Es gibt so viele wohltuende Wirkstoffe im Bockshornklee, dass es unmöglich wäre, sie an den Fingern beider Hände zu zählen. Im Bockshornklee finden wir: Mucilage (28% Schleim), Proteide (22%), festes Öl (5%), ätherische Öle, Alkaloide (Trigonellin und Cholin), Phosphate, Lecithin, Albumin, organisches Eisen, Trimethylamin, Neurin, Betain, Cumarin, Phytoöstrogene, Diosgenine, Steroidsaponine und 4-Hydroxysoleucin.

Die Auswirkungen von Bockshornklee auf den Organismus des Menschen:

- Stimuliert den Appetit, indem es auf das Nervensystem einfließt,
- Reduziert den Spiegel von Calciumoxalat in den Nieren,
- Wirkt harntreibend,
- Lindert Hautentzündungen,
- Hemmt die Aufnahme und Synthese von Cholesterin,
- Fließt positiv auf das Gleichgewicht der Schilddrüsenhormone ein,
- Senkt den Blutzuckerspiegel,
- Gleicht den Kaliumspiegel aus,
- Senkt den Blutdruck,
- Erhöht die Insulinproduktion im Organismus
- Intensiviert das Schwitzen, was bei der Entfernung von überschüssigem Wasser hilft.

Dieses Kraut hat außerdem die einzigartige Fähigkeit zur Reduktion der Aktivität des Enzyms, das an der Freisetzung von gespeichertem Zucker aus der Leber in das Blut beteiligt ist, um die Zeit zu verlangsamen, die die Nahrung benötigt, um den Verdauungstrakt zu durchdringen. Es kann auch manchmal die Dauer und Schwere von Migräne erhöhen, das Blutungsrisiko steigern, Allergien (wie Erdnüsse) verursachen oder die Wirkung anderer Medikamente intensivieren.

Zu den vielen Nebenwirkungen gehören: Schwindel, Gase, Schwellungen am Gesicht, Taubheitsgefühl und Atemprobleme.

Die besten Wachstumsbedingungen für dieses 2 Meter hohe, einjährige Kraut mit bräunlichen Samen mit einem bitteren, eigenartigen Geruch und Geschmack sind: Mäßiger bis geringer Niederschlag, Lehm und lehmige Böden mit entsprechender Entwässerung. Trigonella wächst natürlich in Eurasien (vom östlichen Mittelmeer bis nach China). In den heutigen Zeiten wird es in Indien, Argentinien, Ägypten, Südfrankreich, Marokko und im Libanon angebaut.

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